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In den folgenden Jahrhunderten war in Stockholm immer was los. Es gab selten Zeiten, in denen Frieden herrschte. Irgendein Krieg lief fast immer, meistens gegen den Nachbarn Dänemark oder auch mal mit den Dänen gegen den Rest der Welt. Heute liegt Stockholm auf seinen 14 Inseln ruhig und friedlich im südlichen Teil Schwedens und nichts erinnert an die kriegerische Zeit. Wer den Wunsch hat etwas aus den alten Großmachtzeiten zu sehen, geht in eines der zahlreichen Museen und freut sich danach wieder über Ruhe und Frieden. Seit 1814 hat Schweden keinen Krieg mehr erlebt. Die noch heute gültigen Grenzen wurden in den Jahren 1808-1809 festgelegt.
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Im ersten und zweiten Weltkrieg fielen ja bekanntlich keine Bomben auf Stockholm und nichts wurde zerstört. So blieb den Stockholmern nichts anderes übrig, als ihre Stadt selber zu renovieren. In den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren wurde in den Stadtteilen Norrmalm und Klara ohne Rücksicht auf Verluste eine neue City aus dem Boden gestampft. Das in Jahrhunderten gewachsene Leben in diesen Stadtteilen gibt es nicht mehr. Die heutige City erstreckt sich von Sergelstorg bis nach Hötorget. Es sieht aus wie überall, nur das es hier mehr Wasser gibt. Die Hälfte der Einwohner der Stadt leben in den Satelittenstädten, z.B. Skärholmen oder Flemingsberg, in Hochhäusern, ob freiwillig weiß ich nicht, aber die Mieten in der Altstadt sind für einen normalen Bürger unerschwinglich.
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