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Arbeitgeber in der Gegend war die Sulfatzellstoff-Fabrik in Söderhamn die Marmaverken und die Sulfatzellstoff-Fabrik SCA in Sandviken. Besitzer der beiden Firmen war die Familie Versteegh. Im Januar streikten die Arbeiter der Marmaverken aus Protest gegen eine Gehaltssenkung. Die Arbeiter in Sandviken und Utansjö unterstützten diese mit einem Sympathiestreik. Der Versteeghkonzern warb Streikbrecher in Stockholm an und ließ diese, als im Mai die Flüsse wieder eisfrei waren, nach Lunde bringen. |
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Am 12. Mai 1931 kamen die ersten 60 in Lunde an und begannen am folgenden Tag in Sandviken Zellstoff zu laden. Am Vormittag zogen streikende Arbeiter von Kramfors nach Sandviken und trafen dort auf die Streikbrecher, welche dabei waren den Dampfer „Milos“ zu beladen. Der Dampfer wurde gestürmt und die Streikbrecher, welche sich nicht in Sicherheit bringen konnten, erst einmal fürchterlich verdroschen. Danach mussten Sie mit nach Kramfors marschieren und wurden dort öffentlich zur Schau gestellt. Der Vogt und die Provinzialregierung dachten an Revolution und riefen zur Aufrechterhaltung der Ordnung das Militär aus Sollefteå zu Hilfe. |
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