Traktoren

Traktorenmuseum

 

Traktoren

Museen gibt es in Schweden eine Menge. In jedem Dorf, in jeder Stadt finden Sie ein paar Sammler, welche in Ihrer Freizeit irgend etwas werkeln. Wenn das Hobby dann an Umfang zu groß geworden ist, wandern die Teile in eine freie Halle oder Scheune und schon wieder ist ein Museum geboren. Immer, wenn das Wetter mal nicht so ist wie es sein sollte, kommt die Frage was machen wir heute und wie immer wird der Selbe für die Antwort ausgesucht.

Da das Angebot an Einkaufszentren beschränkt ist (welch ein Glück) besuchen wir dann an solchen Tagen mal eine Ausstellung oder ein Museum und tun etwas für die Bildung. Es ist ja schön, dass es in Schweden im Sommer keine lang anhaltende Regenzeit gibt. Diesmal kamen wir von einem Handwerkermarkt in einem kleinen Dorf. Der Besuch hatte sich wirklich gelohnt und das Wetter war bestens, als das Schild Traktorenmuseum auftauchte.

 

Traktoren

Traktoren

Normalerweise hätte ich gesagt, dass wir dieses auch mal besuchen sollten und wir wären weitergefahren wie in den Jahren zuvor (keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht). Aber es gab noch ein zweites Schild "Kaffee und Korv“ das sprach mich schon mehr an und schon standen wir auf dem Parkplatz.

Der Eintritt für das Traktorenmuseum betrug 25 Kronen und es konnte losgehen. In einer großen Halle waren unzählige Traktoren in drei Reihen aufgebaut und am Ende der Halle standen noch einige Motorräder zur Besichtigung.

Am Anfang der Reihe standen die Neuzugänge teilweise in einem jämmerlichen Zustand. Normalerweise nur noch etwas für die Schrottpresse, aber die ersten Schrauber waren schon an der Arbeit. In zwei oder drei Jahren sind die Traktoren wieder in einem brauchbaren Zustand.

 

Traktoren

Traktoren

Eigentlich ist es doch schön, dass es immer noch Menschen gibt, welche einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit und auch einiges an Geld in ihr Hobby investieren und alte Teile für die Nachwelt erhalten. Das Museum als solches war auch für einen Laien ganz interessant, bot es doch die Gelegenheit die Entwicklung der Landmaschinen zu verfolgen. Nach ca. einer Stunde bin ich dann zufrieden zu Kaffee und Korv gekommen.

Die Bilder auf der nächsten Seite sind ohne Erläuterung, soviel habe ich nun auch nicht gelernt. Vielleicht wird’s ja beim nächsten Museum besser.

Traktoren