Der nächste, welcher sich an dieses Bauwerk traute, war der Gutsbesitzer Baltzar von Platen,

Minister und ein Freund des Kronprinzen Carl Johann. Dieser hat jahrelang dafür gekämpft,

seine Vision von einem Kanal zu verwirklichen. Da der Bau mit normalen Bauarbeitern nicht zu bezahlen war, wurden im Jahre1810 ca. 58 000 Soldaten zum Bau abkommandiert um das größte Bauwerk der schwedischen Geschichte dem 561 km langen Götakanal von Göteborg nach Stockholm mit seinen 58 Schleusen zu vollenden. Hinzu kamen etliche Roll-, Dreh- oder Klappbrücken. Der Bau wurde mit einfachsten Werkzeugen bewältigt (aber noch heute klappt alles, wahrscheinlich weil die Technik so einfach ist).

 

Baltazar von Platen

Götakanal

Götakanal

Götakanal


 

Im Kanalmuseum von Motala können Sie die Gerätschaften besichtigen, welche zum Bau verwendet wurden.. Sprengsätze, Hammer, Meißel, Pickelhacke und mit Blech ausgeschlagene Spaten. Die Armee der Arbeiter bewegte in den 32 Jahren der Bauzeit 205 000 Kubikmeter Erde und Fels. Die Arbeitszeit betrug 12 Stunden pro Tag im Winter wurde die Schnapsration (Branntwein) verdoppelt. Es gibt Schweden, die behaupten der Kanal sei mit Schnaps gebaut worden (eine Statistik über den Verbrauch habe ich nicht gefunden würde mich aber sehr interessieren). Der Nutzen des Kanals war schon nach wenigen Jahren nach der Fertigstellungen nicht mehr da. Die Schiffe wurden größer und der Kanal war für die Durchfahrt nicht mehr geeignet.

 


Götakanal

Götakanal

Götakanal