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Enten Rennen in Amman |
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| In dem kleinen Ort Amman bei Hammarstrand in Jämtland
findet einmal im Jahr im Juli das große Entenrennen statt. Ein Ereignis
zu welchem die Fans aus nah und fern anreisen. Ein Volksfest, welches in
der Gegend seines gleichen sucht. Nicht das hier Enten mit einer Peitsche
oder einem Stock zu Höchstleistungen getrieben werden, nein, die Sache
ist völlig harmlos und auch der Tierschutzverein hat keine Bedenken.
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| Es werden genau 1000 kleine Plastikenten in den
Fluss geworfen alle nummeriert von
1 bis 1000. Die Ente, welche als erste die ca. 1500 Meter zum Ziel
geschwommen hat ist der Sieger. Die Nummern der Enten werden vor dem
Rennen verkauft und dem Sieger winkt ein Hauptreis von ca. 2000, - DM. Im
Zielgebiet warten drei Motorboote auf die ersten Enten, welche mit einem
Unterfangkescher unter großem Hallo aus dem Wasser gefangen werden. Ein
Reporter gibt während des Rennens ständig die Positionskämpfe der
einzelnen Enten durch, wobei auch schon mal eine Disqualifizierung wegen
zu langem Aufenthalt im Schilf ausgesprochen wird. Sie merken schon die
ganze Sache ist nicht so ernst aber ein Riesenspaß.
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| Neben dem Entenrennen ist das Axtwerfen (Yxkastning)
hier in der Region der Holzfäller eine wichtige Disziplin. Man muss mit
einer Axt in eine ca. 10 Meter entfernte Baumscheibe
treffen, welche mit Farbe in verschiedene Punktzahlen von außen nach
innen unterteilt ist. In jedem Ort gibt es in dieser Disziplin einen
Lokalmatador. Diese treffen bei einen Volksfest dieser Größe
unweigerlich aufeinander. An dem Wettbewerb kann jeder teilnehmen also
habe ich auch mein Glück versucht. Für einen Anfänger mit gutem Erfolg.
Nach dem ersten Wurf voll in die Mitte. Na ja „Zufall“, beim zweiten
Wurf in die Mitte der Scheibe kamen von hinten schon zurufe wie aus dem
Bayrischem „na sakra Deifi“ aber der dritte Wurf brachte die Erlösung
etwas außerhalb der Mitte, dass hätte ja auch noch gefehlt das ein
Tourist den Wettbewerb gewinnt? Ich habe mir eine Axt gekauft und übe täglich.
Beim nächsten Rennen liege ich vorne oder auch nicht.
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Am Abend fand dann noch ein Tanzabend im nächsten Dorf statt mit den gleichen Besuchern und Bier vom Fass. Eine Kamera war hier nicht erwünscht, aber ich glaube die Aufnahmen wären auch nichts geworden. Das einzige was ich noch heraus finden muss ist warum einige der Damen so große Handtaschen unter dem Tisch hatten? Auf alle Fälle waren wir alle glücklich und zufrieden als wir gegen Mittag den Platz in Richtung Betten verlassen haben. Wenn die Schweden feiern dann aber richtig.
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