Muddus Lappländische Wildmark

Der Nationalpark Muddus ist eine eigene Welt, mit uralten Waldbeständen und großen Moorflächen. Das den See Muddusjaure umgebende Moorland ist Lebensraum vieler Vogelarten. Die Urwaldbestände des Parks blieben von der Forstwirtschaft verschont. Im Süden des Parks gibt es einige tiefe Schluchten, z.B. Måskoskårså, ein beeindruckendes Erlebnis für Besucher. Relativ gut zu erreichen. Wanderpfade und Übernachtungshütten vorhanden. Die Fläche beträgt 49340 ha. Die Unterschutzstellung erfolgte 1942 und eine Erweiterung um 1984.

 


Pieljekaise Jungfräulicher Birkenwald

Beispiele für urwaldartige Bestände variierenden Typs, vom krautreichen Birkenwald bis hin zum Schuttbirkenwald, findet man im Nationalpark Pieljekaise. Im Südteil des Parks liegen mehrere Seen, Lebensraum für zahlreiche Saiblinge. Der Park ist relativ gut zu erreichen, z.B. von Jäckvik, Adolfström oder Hällbacken aus. Der Fernwanderweg ‚Kungsleden’ führt durch den Park. Die Fläche beträgt 15340 ha. Die Unterschutzstellung erfolgte 1909.

 


Björnlandet Urwald mit Blockfelsterrain

Björnlandet, eine großartige Wildmark und einer der wertvollsten Urwälder Schwedens, liegt in Åsele Lappland. Steile, senkrechte Felswände werden durchbrochen von hügelig anmutenden Felsgebieten. Auffallend sind die Spuren früherer Waldbrände sowie die riesigen Blockfelsfelder. Eine Autostraße führt zum Park. Wanderpfad und Informationstafeln. Die Fläche beträgt 1100 ha. Die Unterschutzstellung erfolgte 1991.

 


Skuleskogen Felsige Küste

Die bergige Küstenregion ist sehr abwechslungsreich. Markante, felsige Bergkuppen, mit windgepeitschtem Kiefernwald bestanden, und tiefe Rißtäler, die Meer und Inlandeis formten, prägen den Nationalpark. Aber auch unwirtliche Geröllhalden, Moore und Teiche gibt es hier. Wanderpfade mit Wetterschutzhütten vorhanden. Autostraße zum Park. Naturum (Informationszentrale) an der E4.

 


Sånfjället Legendäres Bärenland

Sånfjället liegt wie isoliert in einer weiten Waldlandschaft. Seit längerer Zeit ist Sånfjället Refugium für einen permanenten Bärenstamm. Das Inlandeis hinterließ deutliche Spuren an den Bergflanken. Ein umfassendes System von Schmelzwasserrinnen entstand hier durch von der Eiskante abfließendes Schmelzwasser. Eine Autostraße führt zum Park. Wanderpfade und Wetterschutzhütten vorhanden. Die Fläche beträgt 10300 ha. Die Unterschutzstellung erfolgte 1939.