Der Biber

Ich glaube die Tiere mögen mich nicht! Stundenlang habe ich am Abend im Wagen gesessen mit schussbereiter Kamera an einer total sicheren Stelle. Mein Vermieter, ein Professor für Tiere (Zoologe) hatte mir die Stelle gezeigt und am Abend sollte es hier Biber ohne Ende geben.

Angeblich sollten die Tiere sogar wild darauf sein auf das Foto zu kommen. Aber das einzige was ich gesehen habe waren Elche, Dachse und Rehe, vom Biber keine Spur. Am folgenden Tag kam der Professor mit. Auf seinem Grund und Bode,n an seinem Bach keine Biber das gab es doch wohl nicht. Für die Wartezeit hatten wir eine Flasche Weinbrand aus meinen Beständen mitgenommen (Weinbrand kommt fast immer gut). Einen Biber haben wir aber auch an diesem Abend nicht gesehen. Der Professor war kurz davor den Bau zu sprengen, zum Glück hatten wir keinen Sprengstoff mit, sonst hätten wir fliegende Biber gesehen.

Es war mein dritter Versuch Bilder von Bibern zu bekommen, nun ja nun sehen Sie auf dieser Seite alles, was der Biber so macht, wenn man ihn nicht sieht. Frisch angenagte Bäume, gefällte Bäume, aber keinen Biber. Es war mir zu dumm einen Biber aus irgend welchen Quellen zu kopieren und auf die Seite zu setzen.

Sollte ich einen erwischen werde ich das Bild natürlich sofort einfügen.

Da ist er.

Biber


 

Biber

Biber

Biber


Etwas zur Art: Biber sind Säugetiere und bekannt wegen ihrer perfekten Art Dammbauten zu errichten. Das Gewicht eines Bibers liegt bei ca. 15 Kilogramm. Die ganz Fetten sollen es sogar auf ca. 40 Kilogramm bringen. In grauer Vorzeit soll es Biber gegeben haben, welche die Größe eines Bären erreicht haben. Die Länge beträgt so ca. 70 bis 90 cm von Kopf bis Schwanz. Mit seinen beiden unteren und oberen Zähnen haut er jeden Baum um. Am beliebtesten sind Kiefern. Den breiten Schwanz benutzt er als Ruder oder als Stütze wenn er an Land ist.

Das Biberweibchen bringt einmal im Jahr einen Wurf von 2 bis 4 Jungen zur Welt.

Wenn genug Nahrung vorhanden ist, sind Biber sehr gesellige Tiere. Es leben dann mehrere Familien in einem Bau zusammen.

 

Je nachdem, ob der Bau sich auf einer Insel, an den Ufern eines Weihers oder eines Sees befindet, unterscheidet man drei Bauarten. Der Inselbau besteht aus einer zentralen Kammer, deren Bodenfläche etwas über dem Wasserspiegel liegt und die zwei Eingänge besitzt. Einer der Eingänge, der „Holzeingang”, verläuft in gerader Linie flach ansteigend vom Wasser zum Boden des Baues. Der zweite Eingang, der „Bibereingang”, fällt steiler ins Wasser ab. Der Wohnkessel besteht aus miteinander verflochtenen und mit Schlamm verklebten Hölzern, Gras und Moos. Er wird Jahr für Jahr durch Reparaturen und Ausbauten immer größer. Der Innenraum kann 2,4 Meter breit und bis zu einem Meter hoch sein. Der Boden wird mit Rinde, Gras und Holzspänen ausgelegt. Gelegentlich grenzen spezielle Lagerräume an.

 

 

Biber

Biber

Biber


Die Dämme bestehen aus Hölzern und Baumstämmen und werden laufend gepflegt  und ausgebessert.

Sollten die Teiche vor den Dämmen durch Anschwemmungen und Schlamm aufgefüllt werden ziehen die Biber um und bauen neu.

Im Biberbau ist das Tier gegen Angriffe von außen  geschützt. Selbst ein Bär hat keine Möglichkeit den Bau aufzugraben. In den Zeiten wo der Biber wegen seines Pelzes gejagt wurde, wurden die Bauten mit Dynamit gesprengt. An Land ist er unbeholfen und eine leichte Beute.

Aus diesem Grunde graben Biberfamilien oft lange Kanäle zu einem Wald und lassen dann die Stämme und Äste durch diesen zu ihrem Weiher treiben.

Der Größte Feind des Bibers ist der Mensch.

Nachdem der Biber im 19. Jahrhundert fast vor der Ausrottung stand, sein Pelz wurde für Damenhüte benötigt, geht es ihm heute wieder ganz gut. Auch in Deutschland wurde er mit Erfolg wieder angesiedelt. Sollte deine Perle mal den Wunsch nach einem Biberpelz haben „sag ihr es macht Sie dick“. Die Natur muss intakt bleiben und dazu gehört auch der Biber.

Eine Natur welche nicht mehr intakt war habe ich in Dalarna erlebt nach Tschernobyl.

Es gab im Wald keine Vögel mehr, eigentlich nichts Schlimmes, aber es ist bedrückend wenn

man im Wald spazieren geht und es ist die absolute Stille. Alles sieht aus wie immer, aber

es ist unheimlich. Und es waren doch nur die kleinen Vögel.

 Dias vom Biber