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Bären in Schweden |
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(Daten und Fakten wurden aus einer Broschüre der Regierung des Verwaltungsbezirkes Dalarna von 1999 übernommen.) |
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Der
Bestand an Bären in Schweden wird zur Zeit mit etwa 1000 Tieren
angegeben. Das
Ihnen aber einer begegnet ist schon mehr als unwahrscheinlich, da diese
den Menschen in aller Regel meiden. Wenn Sie Bären sehen wollen, besuchen
Sie den größten Bärenpark in Europa in Orsa–Grönklitt, ein
Besuch lohnt immer. Ich
habe mit meiner Familie erst einmal einen Bären in Freierwildbahn gesehen
und zwar kurz vor Kiruna, etwa für
zwei Minuten, dann war er wieder fort ohne Notiz von uns zu nehmen. Ich
kann allerdings nicht sagen, dass ich mich darüber geärgert hätte: So
ein Tier in ca. 10 Metern Entfernung macht ganz schön Eindruck. |
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Wie
gefährlich sind Bären für den Menschen? In Schweden wurde im Jahre 1902 der letzte Mensch von einem Bären getötet. Das geschah als ein Jäger einen angeschossenen Bären verfolgte und der Jäger die schlechteren Karten hatte. Mehrere
Menschen sind in den folgenden Jahren von Bären gebissen worden, aber
immer auf der Jagd, wenn der Bär sich zur Wehr setzte (wer kämpft nicht
um sein Leben). Wanderern
wird empfohlen sich ein Glöckchen an den Rucksack zu hängen, so dass
wilde Tiere diese rechtzeitig hören können und ein Zusammentreffen
vermieden wird. Sollten
Sie trotzdem mal auf einen Bären treffen, bewahren Sie die Ruhe und
ziehen sie sich langsam zurück. Ein
Bär der sich auf die Hinterbeine stellt will Sie nicht angreifen sondern
nur seine Witterung verbessern. Das
Verbreitungsgebiet der Bären beginnt ab Värmland u. Dalarna und reicht
bis in den hohen Norden. |
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Nahrung:
Kräuter,
Gras, Beeren (vor allem Blaubeeren und Preiselbeeren) und grüne
Pflanzenteile. Elche
und Rentiere werden hauptsächlich im Frühling gefressen, wenn essbare
Pflanzen schlecht zu finden sind.
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Fortpflanzung. Die Brunst findet im Mai – Juni statt und im Winterlager werden zwei bis drei Junge geboren. |
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Spuren Bären sind Sohlenträger mit fünf Zehen und mit langen Krallen an jedem Fuß. Die Krallenabdrücke sind oft deutlich zu erkennen. Forderfußspur: Kurz und breit ohne Fersenabdruck. Breite ca. 16 cm. Hinterfußspur: Die Fußsohle ist sichtbar Länge ca.26 cm. |
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Losung Die Haufen sind oft groß und der Inhalt leicht zu identifizieren: Er sieht aus wie schlecht verdaute Nahrung und weist häufig Nahrungsreste auf. Während der Blaubeersaison ist die Losung bläulich schwarz. Oft kann man Haare und Knochenstücke erkennen. |
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Kratzspuren Wenn Bären auf Bäume klettern oder die Krallen wetzen hinterlassen sie Kratzspuren an den Bäumen und in der Vegetation. Aufgerissene alte Baumstämme und Stümpfe sind Spuren Insektensuchender Bären. |
| Kleine Bärenkunde
Bären können 200-300kg wiegen, wobei ausgewachsene Weibchen oft nur 100kg auf die Waage bringen. - können 30 Jahre und älter werden. - werden mit 4-5 Jahren paarungsfähig. - alle zwei Jahre stellt sich Nachwuchs ein. - es gibt Bären so gut wie in ganz Mittel- und Nordschweden. - halten ca. 6 Monate Winterschlaf. - leben während des Winterschlafes ausschließlich von ihren Fettreserven, wobei sie dann täglich 200gr an Gewicht verlieren. - bauen ihre Fettpolster größtenteils durch das Fressen von Beeren auf. - können bei einer Beerendiät mehr als 400gr pro Tag an Gewicht zulegen.
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