Etwas zur schwedischen Wirtschaft

Schweden ist zwar von der Fläche  eines der größten Länder in Europa, die Bevölkerungsdichte ist jedoch sehr niedrig.

Um die Produktivität auf einem hohen Standard zu erhalten ist Schweden wie andere kleine Länder auch sehr stark vom internationalen Handel abhängig.

Etwa 50% des Bruttoinlandsprodukts gehen in den Export.

 



 

Ferner fand in den letzten Jahrzehnten eine Wandlung zur Dienstleistungsgesellschaft wie auch in den anderen westlichen Industrieländern statt. Die Landwirtschaft und Holzwirtschaft sind zwar noch ein bedeutender Wirtschaftszweig haben aber ihre führende Stellung schon lange an die Industrie und die Dienstleistungsunternehmen abgegeben.

Die führenden Industriezweige sind heute die Telekommunikation und die Informationstechnologie die Autoindustrie, -Elektro, -Holz und Metallverarbeitung.

Es gibt kaum Länder von der Größe Schwedens welche auch noch über eine eigene Luftfahrt bzw. Rüstungsindustrie verfügen. Hinzu kommen noch zwei größere Arzneimittelkonzerne und eine eigene Kernkraftindustrie.

 


 

Ein weiterer Faktor in der schwedischen Beschäftigung war die Expansion der Stellen im Öffentlichen Sektor. Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Alten und Krankenpflege und die Einrichtung öffentlicher Kinderbetreuung. Dies führte zu einer höheren Erwerbsbeteiligung der Frauen und brachte eine kurze Arbeitszeit von ca. 37 Stunden pro Woche mit sich.

Heute arbeiten ca.27 % der Schweden im öffentlichen Dienst, ca. 43 % bei privaten Dienstleistungen und ca. 21 % in der Industrie.