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Am nächsten Morgen nach einem gutem Frühstück in frische Sachen: Soweit vorhanden, denn ein großer Teil war verdreckt oder mit Glassplittern belastet. Danach begann die Vorbereitung zur Weiterfahrt. Bis nach Hause waren es ca. 1900 Km. Erst zum Flughafen Preise und Reiseroute erfragen. Wir waren alle wieder gut drauf, bis auf die Katze, sie saß immer noch unter dem Sofa. Der Flug ab Östersund mit Gepäck hätte ca. 4800.- DM gekostet. Hinzu wären die Kosten für ein Taxi (Kombi) gekommen. Weitere 250.- DM ab Düsseldorf bis zur Wohnung. Flugroute Östersund – Stockholm – Hamburg – Düsseldorf. Zweite Möglichkeit: Der Zug. Für das Gepäck hätten wir eine kleine Frachtkiste buchen müssen und dann die Reisezeit, nee, wäre auch mit Katze nicht möglich gewesen. Dritte Möglichkeit ein Leihwagen. Hört sich am einfachsten an, ist aber das schwerste. Das Problem ist einen Wagen zu finden, welcher frei ist und ausgeführt werden darf und es konnte ja auch kein Kleinwagen sein, wegen dem Gepäck. Für vier Wochen Schweden hat man halt einiges dabei vom Grill bis zum Angelzeug. Die Suchanfragen gingen bis nach Stockholm und es waren einige Firmen welche suchten, ist ja auch ein gutes Geschäft. |
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Schauen Sie mal was innen am Fenster in der Ecke klebt! Es ist das Glas vom Außenspiegel |
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Unser Wagen war ein Totalschaden, also musste eine Firma zur Verschrottung beauftragt werden, welche auch die Formalitäten mit der Steuer klärt. Vor der Verschrottung muss eine Einfuhrerklärung beantragt werden und die Steuer gezahlt werden. Hört sich alles kompliziert an, war es aber nicht, denn das hat der Abschleppunternehmer erledigt. Wichtig ist eine Bescheinigung des Unternehmers, dass das Fahrzeug eingeführt und verschrottet wird. Ohne Bescheinigung bekommen Sie den Pkw in Deutschland nicht abgemeldet und Sie brauchen auch die Schilder. Da die Formulare in schwedisch abgefasst sind, kann es Ihnen bei Ihrem Straßenverkehrsamt passieren, dass man eine Übersetzung verlangt. Ich hatte allerdings einen sehr einsichtigen Mitarbeiter (Ja, es gibt auch gute) und der Pkw wurde mit dem Vermerk „Verkauft ins Ausland“ abgemeldet. Ich hatte allerdings auch ein Foto vom Restfahrzeug mit. |
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Gegen 16.00 Uhr am Tag nach dem Unfall kam dann der Anruf auf das Handy von einem Autoverleiher: „Wir haben einen Wagen gefunden, einen Honda Geländewagen.“ Gegen 18.00 kann er in Östersund sein. „Alles klar, kommen lassen. Ich bin um 18.00 Uhr da.“ Ich habe nach dem Preis gefragt und der Faxanschrift. Was jetzt kommt ist ein Witz und zeigt wie dümmlich so schlaue Geschäftsleute seien können. Es war Freitagabend und die Banken hatten zu! Ich habe beim ADAC angerufen, dass ich einen Pkw gefunden habe und um eine Kostenübernahmeerklärung an die Faxadresse des Autoverleihers gebeten. So gegen 18 Uhr war ich beim Verleiher. Der Honda stand schon auf dem Platz. Na alles klar dachte ich, aber sch….! Es fing alles normal an: Papiere , Führerschein, Leihwagenvertrag usw. als Abgabepunkt wurde der Flughafen Düsseldorf vereinbart und dann kam die Frage: „Wie möchten Sie zahlen?“ – „Äh, haben Sie die Kostenübernahmeerklärung des ADAC nicht vorliegen?“ – „Doch, ja wir haben ein Schreiben vom AAA --DaCk (A-D-A-C konnten die Herren nicht aussprechen) vorliegen, aber wer sagt uns den, dass Sie das Fax nicht selbst geschrieben haben( Die wollten Bares sehen und wenn möglich reichlich). Das musste ich erst mal verdauen. Ich war fast platt. Aber es gibt bei so was nur eins: Freundlich bleiben. „Ich glaube, ich habe Sie nicht richtig verstanden. Wir hatten uns auf 3500.- DM geeinigt und eine Übernahmeerklärung liegt vor. Wo liegt das Problem?“ Es war einwandfrei eine Taktik um den Preis in die Höhe zu treiben. Nach ca. einer halben Stunde war ich das Feilschen satt und sagte den Herren das sie sich ihren PKW in den Ars.. schieben könnten. Ich würde fliegen. Oh, jetzt kam Bewegung in die Sache. Man fragte, ob ich keinen Ausweis mit Lichtbild habe, mit welchem ich auch einkaufen könnte. Der einzige Ausweis, eine gute Karte, war von der Leihbücherei. Er sah gut aus, so richtig amtlich. Der wurde akzeptiert. Nach der Notierung meiner Leihnummer war alles kein Problem mehr (also in Schweden immer den Leihbüchereiausweis mitnehmen). Es gab auf der Rückfahrt nur noch ein Problem: Der Hafen von Göteborg, er war bei unserem Eintreffen voll bis zum Rand. Aber hier half uns die Stena Karte weiter, es dauerte keine 15 Minuten bis wir auf der Fähre waren. |
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