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Die zwei Polizisten waren mehr als freundlich und hilfsbereit. Einer sprach sehr gut deutsch und er fragte, wo ich hin möchte (es war fast wie im Taxi): Zum Autohaus oder zum Krankenhaus. Ich entschied mich natürlich fürs Krankenhaus. Ich bekam während der Fahrt nach Östersund noch einige gute Ratschläge und eine Wegbeschreibung zur Werkstatt wo ich meinen PKW finde. Im Krankenhaus, ich mit Katze und Videotasche, zur Anmeldung. Das Ohr war wieder am bluten und mein Aussehen besserte sich nicht. Im Krankenhaus war man sagenhaft freundlich und hilfsbereit. Ich wurde in die Unfallambulanz geführt und konnte mich nach dem Zustand meiner Frau und Tochter erkundigen. Nachdem ich gesehen habe, dass beide gut versorgt waren und nach ambulanter Behandlung in ca. 2 Stunden entlassen wurden, ergab sich die Frage nach einer Wohnung und einem Leihwagen. Es war jetzt so ca. 16 Uhr als ich das Krankenhaus verlassen habe, um mich um einen Leihwagen zu kümmern. |
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In Östersund war Kirmes und der erste Taxifahrer den ich am Krankenhaus ansprach, machte bei meinem Erscheinen die Mücke. Beim Zweiten klappte es dann und wir sind zur Werkstatt gefahren, wo mein PKW stand. Jetzt begann das Theater ums Geld. Ich hatte mir dort einen Leihwagen bestellt: Einen Kombi (ich musste ja schließlich das Gepäck mitnehmen). Der Wagen war auch schnell zur Stelle ein VW Passat. Die Formulare wurden ausgefüllt und ich dachte schon alles klar, aber das Geld? Es kam die Frage: „Wie zahlen Sie?“ Antwort: „Über denn ADAC.“ – „Über was?“ – „Na über den ADAC.“ – „Kennen wir nicht. Haben Sie keine Karte mit Bild?“ – „Nein (EC-Karte war nichts) und Master hatte ich nicht. Wir haben ein Konto bei der Postbank.“ Hatte bisher immer gut geklappt, aber jetzt war das auch nichts. Nach einer halben Stunde war ich die Diskussion leid. Ich habe den Herrschaften ca. 2500 Kronen auf den Tisch geknallt und Ihnen gesagt, dass ich dies Theater leid bin und mir einen Leihwagen vom Flugplatz kommen lasse (Das Geld habe ich natürlich wieder eingesteckt). Es hat gewirkt ich hatte wieder ein Auto (Ohne Wagen in Schweden ist schier unmöglich). Ich habe dann das Gepäck umgeladen. Wenigstens einen Teil. Es passte nicht alles rein. Dann ging es ab zum Krankenhaus. Es war jetzt ca. 18.00 die Behandlung war abgeschlossen die Röntgenaufnahmen waren gut und ich durfte die beiden mitnehmen. Es folgte noch ein Gang in die Krankenhausapotheke, dort wurden die Rezepte eingelöst und bezahlt. Ja, jetzt kam das nächste Problem eine Wohnung. Glücklicherweise stehen in Schweden sobald es ländlich wird, bzw. die Städte verlassen werden überall die Schilder „Stuga“. So gegen 20 Uhr hatten wir eine Wohnung und alles war erst mal im Lot. Der ADAC wurde benachrichtigt und nach ca. 10 Minuten kam schon der Rückruf (Wir hatten eine TeliaKarte (wie die deutschen Prepaidkarten im Handy; würde ich empfehlen). Der Unfall wurde aufgenommen und die Rückreise geklärt. Und jetzt habe ich mir erst mal einige Dosen Öl von der Tankstelle geholt, und natürlich Brot, Butter usw. Gegen 23 Uhr begann die Nachtruhe und ich stellte fest, dass mein Schienbein angebrochen war. Ist aber auch ohne Arzt geheilt.
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