Unfall im Urlaub

Alleine der Gedanke ist schon ein Horror!!!

 

Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Kein Thema ich weiß es jetzt!

 

Es hat jetzt fast ein Jahr gedauert bis ich die Frage für mich beantwortet habe: Auf die Homepage oder nicht und wenn wie? Aber ich denke, dass es jeden treffen kann und evtl. hilft es ja auch dem ein oder anderem.

 


Ich schreib das mal so wie es abgelaufen ist, auch wenn es nicht rational ist und teilweise

im nachhinein unverständlich. Ich denke das von der Benachrichtigung der Polizei und dem Eintreffen der Ambulanz aus Östersund ca. 15 Minuten vergangen sind (aber sicher bin ich mir nicht).

 

Nach vier Wochen an der wunderschönen Hohen Küste hat es uns jetzt auch mal nach ca.20 Jahren Schwedenurlaub erwischt. Nein, keine Fremdeinwirkung, sondern ein ganz normaler Fahrfehler, ca. 30 Kilometer vor Östersund.

Dies brachte eine ganz neue Erfahrung, auf welche ich aber gerne verzichtet hätte.

 

Totalschaden: Ca. 70-80 Meter über die Straße gerutscht, vier mal überschlagen und dann in den Graben. Glücklicherweise kein Baum und keine Felsen im Weg. Nein, wir hatten Glück und landeten in einem Sumpf auf den Rädern. Der Motor lief noch (welch ein Wunder). Ich war hinten im Wagen. Tür auftreten und nach vorne zur Beifahrertür waren eins. Erst die  Frau aus dem Wagen holen und dann die Tochter über die Beifahrerseite. Beide waren bis auf kleinere Blessuren heile (Quetschungen, Schürfwunden und ein mächtiger Schock) davongekommen.

 


Der Landeplatz


Einige nachfolgende PKW  haben sofort gehalten und auf Nachfrage die Polizei und den Krankenwagen bestellt.

Nachdem alles aus dem Wagen war, kam etwas, was mich fast vom Hocker gehauen hätte. Meine Frau und Tochter fragten fast gleichzeitig trotz ihrer Wunden: Wo ist Sternchen (unsere Katze)?

Ja und dann begann mitten im Wald eine Suchaktion nach unserer Katze. Eine Schwedin hatte 2 Jagdhunde im Wagen, welche sofort auf die Suche angesetzt worden sind. Leider ohne Erfolg oder glücklicherweise. Bei der Suche nach Handtüchern um die Blutungen am Arm meiner Frau zu stoppen viel mein Blick auf ein kleines Stück rote Leine, welches aus dem Kofferraum schaute. Ich hatte vor dem Unfall auf dem Rücksitz gesessen und Zeitung gelesen mit der Katze. Jetzt lag das arme Tier im Kofferraum unter dem Gepäck genau zwischen zwei Klappkisten. Aber auch Sternchen hatte zum Glück nur einen Schock. Die Suche im Wald konnte abgeblasen werden.