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Die Engländer wollten ihre Truppen auch nicht so einfach wieder zurückholen. Kostete ja auch alles Geld und wenn man schon mal in der Gegend war, konnte man auch einen Krieg gegen die Dänen starten. Diese reagierten aber ziemlich sauer und verbündeten sich mit Frankreich.
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Die Schweden waren wegen des Misserfolges Ihres Königs noch mehr als sauer und jagten diesen vom Thron. Den Rest seiner Tage verbrachte Gustav Adolf in der Schweiz, jedoch nicht ohne vorher für sich und seine Söhne auf alle Ansprüche verzichtet zu haben. Der Reichstag trat 1809 zusammen und beschloss eine neue Verfassung. In dieser wurde eine Gewaltenteilung zwischen König und Reichstag festgeschrieben . Gustavs Onkel Karl war mit der Regelung einverstanden und wurde der neue König Karl XIII. Schweden schloss mit allen Frieden.
Da Karl kinderlos war, musste ein Kronprinz her. Die Wahl fiel auf den Franzosen Jean Baptiste Bernadotte, auch um mit Napoleon klar zu kommen. Jean wurde von Karl adoptiert und bekam den neuen Namen „Karl Johann“.
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Der Kronprinz übernahmt die Staatsgeschäfte und war recht clever. Er erkannte, dass es mit Napoleons Herrschaft nicht mehr lange dauern würde und verbündete sich mit Russland und England. Schweden verzichtete endgültig auf Finnland. 1813 führte er die schwedischen Truppen in die Völkerschlacht bei Leipzig. Napoleon wurde geschlagen. Die Dänen, welche es versäumt hatten sich rechtzeitig von Napoleon zu trennen wurde von Karl Johann als verbündete Napoleons angegriffen. Die Absicht war aber nicht ein Sieg über Dänemark, sondern man hatte ein Auge auf Norwegen geworfen. Mit Erfolg, wie es sich in den Friedensverhandlungen in Kiel zeigte. Die Norweger waren mit der Lösung nicht glücklich. In 450 Jahren hatte man sich an die Dänen im Lande gewöhnt. Aber was sollten Sie schon machen. Schweden akzeptierte die norwegische Verfassung und die Norweger den schwedischen König Karl als Unionskönig. 1818 segnete auch König Karl das Zeitliche und der Kronprinz übernahm offiziell als Karl XIV die Macht.
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Dies war das Ende der schwedischen Krieger. Sie kamen bis heute nicht mehr zum Einsatz und wenn es nach den Schweden ginge blieb es auch so. 1844 starb Karl XIV und sein Sohn Oskar I wurde König. Obwohl: Es gab noch vier Gelegenheiten, da hätte es noch mal klappen können. Im Krieg der Dänen gegen die Preußen 1848 hielt Oskar seine Truppen bereit um seinen neuen Freunden zu helfen, aber die Preußen waren zu schnell. Die zweite Gelegenheit bot sich im Krimkrieg. Oskar wollte schon groß eingreifen, aber die Gegner schlossen Frieden und es war nichts mit Ruhm und Ehre. 1859 war es auch mit Oskar I zu Ende und Karl XV wurde sein Nachfolger. 1864 hätte dieser gerne die Dänen gegen Österreich und Preußen unterstützt, aber der Reichsrat sagte nein. Die letzte Gelegenheit gab es 1905. Die Norweger waren die Herrschaft der Schweden leid und es brodelte. Aber der damalige König Oskar II ließ sich nicht auf eine Auseinandersetzung ein und löste die Vereinigung der beiden Länder. Seit es keine Weltpolitik mehr in Schweden gab, wurden die Finanzen geordnet, der Handel gefördert und man gelangte zu allgemeinem Wohlstand. Wenn Sie mehr über das heutige Schweden wissen möchten: Es steht noch einiges auf den Seiten unter Infos.
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