Aber Karl Gustav kannte auch kein Maß (je mehr er hatte, je mehr er wollte). Er dachte, dass die Dänen jetzt platt waren und wollte sich ganz Dänemark einverleiben. Hier hatte er aber die Rechnung ohne die Dänen gemacht. Die Verluste waren erheblich und Gustav war froh, dass ihm die Dänen bei Verhandlungen Halland, Blekinge und Schonen abtraten

1660 traf auch Karl Gustav den Chef und sein Sohn Karl der XI wurde im Alter von 5 Jahren König.

Die Vormundschaft übernahm der Hochadel und hoffte auf reichliche Gewinne. Die größten Gewinne sollte es in Preußen geben, also nichts wie hin.

Leider waren die Preußen anderer Meinung wie die Schweden und wollten Ihre Reichtümer behalten.

Die Schweden bekamen bei Ferbellin richtig was auf die Jacke und standen kurz vor dem aus.

Ritter

Diese Situation wollten natürlich wieder mal die Dänen nutzen. Aber so schwach waren die Schweden nun auch noch nicht, für die Dänen reichte es noch

 

Karl regierte jetzt selber und wollte Frieden im Land. Als erstes beschnitt er die Rechte der Aristokraten und räumte im Reich auf. Er erließ neue Gesetze, sanierte die Kasse und er senkte die Steuern. Auch den einfachen Bürgern ging es jetzt verhältnismäßig gut.

Die Zeit von Karl dem XI war eine gute Zeit für das Land. Leider starb Karl mit 42 Jahren und die Krone ging an seinen Sohn Karl den XII, welcher 1697 gekrönt wird.

 

Die Zeit der Volksbeglückung hatte ein Ende und der Hochadel freute sich, denn nur in Zeiten des Krieges waren schnelle Gewinne möglich. Wen scherte schon das einfache Volk?

Russland griff Nerwa an und Karl schickte Truppen und siegte. „Na ja, wenn es schon mal gut geklappt hat und wir gerade da sind könnten wir auch Polen angreifen.“ Gesagt getan auch hier klappte alles. Jetzt dachte sich Karl, dass ihm der Osten offen stehe und er griff Russland an.

Man sagt zwar, dass sich die Geschichte nicht wiederhole, aber den Fehler der Überheblichkeit haben Napoleon und der mit dem Schnäuzer und dem Scheitel später auch gemacht.

Ritter

Erst ergriff der Zar mit seinen Truppen das Hasenpanier. Er war nicht vorbereitet.

Dann kam für die Schweden ein harter verlustreicher Winter. Das Heer wurde stark geschwächt.

1709 wurde den Schweden bei der Schlacht in Poltowa (liegt irgendwo in der Ukraine) eine vernichtende Niederlage beschert.

Karl setzte sich mit seinen restlichen Truppen in die Türkei ab.

Hier hatte er Hilfe erwartet, aber außer Gastfreundschaft war nichts.


 

Die Dänen, wie kann es anders sein, hatten alles verfolgt und dachten mal wieder: „Jetzt oder nie auf nach Schonen.“ Doch ein paar Schweden waren noch im Land. Die Dänen bekamen mal wieder was auf die Glocke und zogen ab.

Karl reiste von seinem Gastland über Stralsund nach Schweden und ließ seine Wut über die Niederlage an den Schweden aus. Er nahm seine Rechte als absoluter Monarch voll in Anspruch.

Nach einer kleinen Erholung scharte er seine Truppen erneut um sich und fiel in Norwegen ein.

Dort belagerte er die Festung Frederickshald. Hier ereilte ihn auch sein Schicksal. Eine Kugel aus den eigenen Reihen traf ihn (man sollte in solch einer Situation aber auch wirklich wissen wer hinten ist).