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Leider hatte diese kluge Frau keine Nachkommen und so wurde in Jahre 1382 ihr Großneffe aus Pommer zum König Erik XIII von Norwegen, Dänemark und Schweden gekrönt. Jedem Land wurde in Verträgen eine eigene Gesetzgebung und Verwaltung zugebilligt. Dieses Ereignis wurde als Kalmarer Union bekannt. Bis zu Ihrem Tod 1412 regierte Margrethe die Länder mit Intelligenz. Die Bevölkerung war zufrieden, der Adel war ruhig und die Kirche muckte nicht.
Dies änderte sich allerdings nach dem Tod Margreths gewaltig. Der nun allein Herrschende Erik landete in jedem Fettnapf. Er setzte gegen die Verträge von Kalmar Vögte zur Wahrung der dänischen Interessen ein und brachte das Fass zum Überlaufen. Die Folge war 1435 ein Aufstand der gesamten Bevölkerung. Kirche, Adel und Bauern kämpften unter ihrem Anführer Engelbrekt gemeinsam gegen den König. 1436 wurde Engelbrekt von seinen Gegnern ermordet. Die Stelle von Engelbrekt nahm Karl Knutsson Bonde ein. Er wurde vom Adel zum Reichsverweser und Befehlshaber ernannt. Seine Versuche sich mit dem König friedlich zu einigen schlugen fehl. Es reichte den Schweden Erik wurde verjagt (Er soll noch einige Jahre in der Ostsee als Seeräuber gearbeitet haben) und der Thron der Kalmaer Union war frei. |
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Als neuer Herrscher der Union wurde von den Dänen Kristoffer von Bayern vorgeschlagen und 1441 von den Schweden akzeptiert. Kristoffer war ein friedlicher Mensch, war froh wenn er seine Ruhe hatte und kam mit allen gut aus. Leider gab auch dieser 1448 den Löffel ab und die Union war wieder ohne Herrscher.
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Dies war die Stunde von Karl Knutsson Bonde. Er wollte auch gerne mal König sein und lies sich als Karl VIII krönen. Leider hatte Karl die Rechnung ohne die Dänen gemacht, diese ernannten Christian I zum König und schon war wieder Stimmung in der Bude.
Bei zwei Königen ist natürlich einer zu viel. Also an die Schwerter und dran. Karl hatte die schlechteren Schwerter und kapituliert, Christian wurde Unionskönig.
Nun überschlugen sich die Ereignisse. Der Adel, welcher bisher etwas Zurückhaltung geübt hatte, war mit Christian nicht einverstanden und jagte den Dänen aus dem Lande. Klasse dachte sich Karl: Keiner auf dem Thron, also bin ich wieder dran und besteigt zum zweiten Mal den Thron. Aber er hatte nicht alle gefragt, die gefragt werden wollten, so musste er wieder runter vom Thron. Da man sich aber im Land nicht über einen neuen König
einigen konnte starte Karl 1467 einen neuen Versuch und besteigt den Thron
zum dritten Mal (ich glaube einmalig in der Geschichte). Diesmal hätte
es auch für längere Zeit klappen können, aber die Gesundheit. 1470 war
es mit der Herrlichkeit aus Karl traf seine Ahnen.
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Ein Vertrauter von Karl „Sten Sture“ wurde Reichsverweser und wer wurde König? Na klar Christian I von Dänemark war wieder da.
Damit stand natürlich neuer Ärger ins Haus. Sie sehen Geschichte ist eigentlich gar nicht langweilig. Die Schweden, also die Bevölkerung, hätte es zwar gerne etwas ruhiger gehabt, aber das Volk musste zu dieser Zeit das Maul halten und geändert hat sich für den normal Bürger eh nichts, ganz gleich wer regiert hatte.
Die nächste Schlacht fand am Brunkeberg in der Nähe von Stockholm statt. Christian bekam fürchterlich die Hucke voll und zog sich nach Dänemark zurück, wo er auch blieb. Ihm hatte es gelangt.
Hätten die Schweden 1360 ihren Magnus selbst um die Ecke gebracht, wäre es viel einfacher gewesen. Keiner hätte noch irgendwelche Ansprüche geltend machen können.

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In Dänemark erbte Kronprinz Hans den Thron und erinnerte sich an das Abkommen der Kalmaer Union und an seine Rechte. Und Schweden als Königreich mit den ganzen Einnahmen das muss man haben. Aber auch Sture wollte die Macht. Nur machte dieser den Fehler, dass er sich mit dem Reichsrat (der Adel wollte gefragt werden) nicht verstand. Hans erkannte, dass die Schweden sich nicht einig waren und erschien 1497 mit seinen Truppen vor Stockholm, haute dem Sture was auf die Glocke und wurde Unionskönig. Sture war kaltgestellt und verzog sich erst mal.
Die Sture Partei wartete auf eine neue Gelegenheit. Diese ergab sich als Hans im Süden des Landes einen Krieg führen musste. Es klappte und Sture wurde 1501 wieder Reichsverweser. Alles wie gehabt. Aber auch den Sture erreichte sein Schicksal 1503 starb er. Aber Sture hatte Nachkommen. Sein Sohn Svante Nilson Sture übernahm das Amt. Er war dem Reichsrat immer unbequem, hielt sich aber im Amt. Auch den Versuchen von Hans noch mal auf den schwedischen Thron zu gelangen, schob er immer wieder ein Pinchen zwischen die Beine. Als Nilson Sture starb, hofften die Gegner ,die Sturepartei abgeschüttelt zu haben, aber nein, ein weiterer Sohn war zu Stelle: Sten Sture II. Dieser übernahm das Amt. Mit seinen Freunden gelang es ihm, eine Bürger- und Bauernversammlung zu begründen. Den späteren Reichstag.
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