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Die Missionare, welche über die Ostsee kamen, hatten lange keinen Erfolg und waren froh wenn sie ihre eigene Haut retten konnten. Erst ab 1100 gelang es der Kirche in Schweden Fußzufassen. Mit der Taufe einiger Häuptlinge und dem Übertritt des damaligen König Olaf zum neuen Glauben hatte die Kirche gesiegt. Die Tempel wurden nach und nach zerstört und die Männer mussten mit einer Frau auskommen. Im Jahre 1164 hatten auch die Schweden einen Erzbischof in Uppsala. Die Kirche konnte nun Steuern erheben und Spenden sollten helfen die Seligkeit zu erreichen. Geld machte mächtig und man machte sich an die herrschende Klasse heran, damit die Macht und der Reichtum wuchs.
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Wie fleißig die Kirche war, sieht man schon daran, dass unter dem damaligen König Erik IX ein Kreuzzug gegen den heidnischen Nachbarn in Finnland gestartet wurde. Der Kreuzzug war ein voller Erfolg. Finnland wurde erobert die Fürsten machten Landgewinne und die Kirche neue Kohle über einen Bischofssitz in Äbö. Erik konnte sich aber nicht lange an seinem Erfolg erfreuen: Er wurde erschlagen, wahrscheinlich hatte er irgendwo einen Fehler gemacht.
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| Die nächsten 100 Jahre waren ziemlich ruhig.
Jeder versuchte seine Position zu verbessern und seinen Reichtum zu
mehren. Der Handel blühte. Auch deutsche Kaufleute und Handwerker aus den
Hansestädten mischten jetzt mit und dies mit großem Erfolg. Die
Deutschen waren mal wieder nicht zu bremsen. Mit der mächtigen Hanse im Rücken
wurden ihnen Vorrechte eingeräumt. Sie gründeten die Stadt Visby auf
Gotland als eigenes Handelszentrum und machten sich in Stockholm breit.
Dieser Erfolg bereitete den Schweden natürlich nicht nur Freude, sondern
auch der Neid wurde wach. Politisch, kulturell und im Handel lief nichts
mehr ohne die Hanse.
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Der eigentliche Ärger ging aber erst so ca. 1360 los und reichte für die nächsten Jahrhunderte. Stocksauer auf Ihren König Magnus II riefen die Adeligen den Herzog von Mecklenburg Albrecht zur Hilfe. Dieser ließ sich nicht lange bitten und erschien 1363 mit seiner Flotte in Stockholm. König Magnus wurde in die Wüste gejagt und Albrecht war der neue Herrscher in Schweden.
Von den gemachten Versprechungen löste dieser aber keine ein. Der Adel war genauso mies dran wie vorher. Somit ergab sich die Frage: Wie wird man den Albrecht wieder los? Im Norden gab es nur eine, welche dazu in der Lage war, „Margrethe von Dänemark und Norwegen“. Margrethe war nicht Königin sondern nur Verwalterin der Reiche. Auch Margrethe war mit ihren Truppen schnell zur Stelle. Im Jahre 1389 wurde Albrecht besiegt und Margarethe war Herrscherin von drei Königreichen.
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