Ångermanälven: Ein traumhaftes Gewässer mit Tücken.

 

 

Der Fluss ist, wenn man den Angaben glauben kann, das Gewässer mit dem größtem Artenreichtum im Norden. Ich denke es wird stimmen. Zumindest auf dem unterem Stück von der Ostsee bis zum ersten Stauwerk in Sollefteå. An manchen Stellen ist der Fluss so breit, dass man nicht mehr weiß, ob man im Ångermanälven angelt oder in der Ostsee.

 

Angermanälven

Ångermanälven unterhalb von Prästmon

Angermanälven

Ångermanälven bei Kramfors


 

Manche der Fische, welche ich gefangen habe, kannte ich nicht und ich musste erst nachschauen was es war. Dies betrifft besonders die Weißfische, vor allem die Größe war mir unbekannt. Ein Rotauge oder eine Plötze von drei oder vier Pfund da sieht man doch erst mal nach. Auch die Menge der Fische ist eine Pracht. Der Bestand muss endlos sein. Hechte und Barsche gibt es wahrscheinlich auch ohne Ende, wenn man den richtigen Köder hat.

 

Angermanälven

Ångermanälven bei Lunde

Angermanälven

Ångermanälven oberhalb von Sollefteå


 

Bei den Weißfischen ist die Frage des Köders ja kein Problem. Ich habe mit einem Teig aus Haferflocken oder Mehl und einem 10er Haken immer erfolg gehabt. Es gibt sehr viel Kraut unter Wasser, wenn man vom Ufer angelt und man muss sich ein freies Stück suchen. Mit den Hechten und Barschen hatte ich so zwei Tage meine Probleme: Es lief nichts. Köderfische waren kein Mittel (kein Wunder es gibt Strömlinge ohne Ende). Außer Baden der Fische war nichts, also wieder ins Wasser mit den Köderfischen. Es hat mich schon arg geärgert, wenn man die Hechte jagen sieht, aber keinen Erfolg hat. Abschauen bei anderen Anglern war auch nicht, denn es gab keine am Ufer. Die Einheimischen haben ein Boot und Angler am Ufer treffen Sie nur in der Nähe von Campingplätzen und die sind auch fremd und geben Ihr Bestes, meist auch ohne Erfolg oder mal mit Zufall.