Wo sind die Fische ?

Im Wasser! - Wo sonst?

Angelgewässer - und man muss sagen sehr gute Gewässer - gibt es in Schweden in sehr großer Menge. Den Traumfisch, einen großen Lachs oder eine Forelle, von mehreren Kilo wird aber auch hier nicht jeder fangen. Aber ohne Fisch geht kaum ein Angler vom Wasser. Es sei den man angelt an einem Lachsgewässer, an welchem täglich 100 Angler sind, soviel  Lachse gibt es nicht. 

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Jeder Kilometer weiter nach Norden bringt mehr Fisch. Reichlich ist der Bestand an Barschen (in allen Größen) und Hecht in den Angelseen. Forellen sind fast überall vertreten, aber natürlich nicht in solchen Mengen. Trotzdem sind die Aussichten nicht schlecht einen kapitalen Fang zu landen.


Bevor Sie Angel gehen schauen Sie sich die Gewässer in Ihrem Urlaubsgebiet an. Am besten gehen Sie in das örtliche Touristenbüro und fragen nach einer Gewässerübersicht. Auf dieser Karte (Kosten ca.2-3 DM) sind alle Fischereigewässer verzeichnet (meist über 100), welche beim Erwerb einer Angelerlaubnis befischt werden können. Es ist auch beschrieben welche Fische vorkommen, ob der Besatz natürlich ist oder ob Fisch eingesetzt wird. Für Gewässer mit regelmäßigem Besatz (Put and Take) muss immer eine Tageskarte erworben werden.  Frei ist das Angeln in den fünf größten Seen (Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön) sowie im Meer. Sollten Sie länger als eine Woche am Ort bleiben erwerben Sie eine Jahreskarte kosten ca. 40,- bis 70,- DM. Angeln mehrere Personen in der Familie nehmen Sie eine Familienkarte es sind fast die gleichen Preise.

Anglerin

Die beste Angelzeit beginnt im Sommer ab ca. 18.00 Uhr und geht bis in den frühen Morgen (kein Problem es bleibt ja hell). Einheimische Angler treffen Sie am Tage kaum am Gewässer an. Ich selbst fische seit ca.15 Jahren in Schweden, natürlich nicht immer mit Erfolg, aber immer öfter. Sollte gar nichts klappen, nehmen Sie einen Rot- oder Tauwurm. Das hilft fast immer.

Haifisch

Lachsforelle: Ich verwende meist einen Streamer wie den Montana, aber auch kleine Wobbler und Spinner eignen sich hervorragend. Am Abend sollte man nicht das Ufer und die flachen Gumpen vergessen. In stark fließenden Gewässern  stehen die Kapitalen meist unterhalb der Strömung.

Äschen:In vielen Flüssen kommt die Äsche vor. Sie schnappt am Tage, wenn überhaupt nach einer Trockenfliege z. B.. einer Coachmann. Im Sommer, wenn das Wasser wärmer wird, steht die Äsche eher in strömenden Abschnitten. Als Köder sind beschwerte Nymphen zu empfehlen. Am Abend verwende ich kleine Fliegen wie Black Gnat, Black Ant und kleine Superpuppen.

Bei Regenbogenforelle und Lachs schauen Sie am besten den einheimischen Anglern auf die Finger. Ich habe festgestellt, dass der angebotene Köder von Gewässer zu Gewässer sehr unterschiedlich ist. Ein guter Köder sind auch Krabben. Diese bekommen Sie in jedem Lebensmittelmarkt in frischem oder gefrorenem Zustand.

ÄH ja, es sind meine Eindrücke vom Gewässer welche ich hier beschreibe.

Es kann sein das andere Angler an den Gewässern ganz andere Ergebnisse

erzielen. Sollte mir etwas negativ oder sehr negativ auffallen, betrifft dies nur meine Erfahrungen.


Ich wünsche Ihnen viel Glück und

                               einen guten Fang!